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Hundesteuer: Gemeinde

Die Hundehalter haben die Hundesteuer für das Jahr 2013 bis spätestens 31. März 2013 bei der Regionalpolizei Saas gegen Vorweisen folgender Dokumente zu entrichten:

• Hundeausweis (mit Chipnachweis)
• Die Haftpflichtversicherung oder eine entsprechende Bescheinigung, welcher belegt, dass die durch den Hund verursachten Schäden durch die Versicherung gedeckt sind.
• Hundehalter ab dem 01. September 2008 haben einen Fähigkeitsausweis vorzuweisen, der bestätigt, dass der Praxiskurs absolviert wurde. Erstmalige Hundebesitzer müssen zudem ein Fähigkeitsausweis eines Theoriekurses vorlegen.

Wichtige Punkte

Für die Erhebung der Hundesteuer 2013 machen wir Sie gemäss den Bestimmungen von Art. 182 des Steuergesetzes vom 10. März 1976 (Fassung gemäss Änderungen vom 06. Dezember 2002) und des Staatsratsbeschlusses vom 11. Januar 2006 auf folgende Punkte aufmerksam:

• Die Erhebung der Hundesteuer erfolgt durch die Gemeinde.
Es wird eine Hundemarke ausgegeben, welche dem Hund angebracht werden muss. Beim Versterben des Tieres ist diese an die Regionalpolizei Saas zurück zu bringen.
• Die Identifikation der Hunde wird durch den elektronischen Chip ANIS (Animal Identity Service) sichergestellt.
Die Regionalpolizei Saas ist mit einem Erkennungsgerät ausgestattet, mit welchem das Tragen des Chips geprüft werden kann
• Hunde, die noch nicht 6 Monate alt sind und Jungtiere der Züchtereien bis zum Alter von 12 Monaten sind von der Taxe befreit
• Die Hundesteuer für das Jahr 2013 beträgt CHF 150.--
• Die Hunde einer Person, welche Ergänzungsleistungen des Bundes oder kantonale Zusatzleistungen der AHV oder IV zusätzlich zur normalen AHV- oder IV-Rente erhalten, erhalten eine Reduktion. Die Hundesteuer für diese beträgt CHF 5.--
• Die Hundesteuer wird für ein ganzes Jahr erhoben und kann nicht entsprechend der Haltedauer des Tieres aufgeteilt werden
• Haltern von Gebrauchshunden, welchen einen gültigen Ausweis für Führer von Gebrauchshunden (blaue Karte) ausgestellt durch die Walliser Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft besitzen, müssen CHF 5.—bezahlen
• Jeder Hundehalter, der die Hundesteuer bis zum 31. März 2013 oder nach Ablauf der in Artikel 4 Absatz 3 und der Artikel 6 Absatz 3 vorgesehenen Frist von 15 Tagen nicht bezahlt hat, kann neben der Bezahlung der Hundesteuer zusätzlich mit einer Busse, die bis zum Dreifachen der Steuer betragen kann, belegt werden
• Dem Hundehalter obliegt die Pflicht, die Angaben in der Datenbank ANIS aktuell zu halten und allfällige Mutationen vorzunehmen (www.anis.ch oder 031 371 35 30)

Obligatorische Weiterbildung für alle neuen Hundehalter ab dem 01. September 2008:
Die Ausbildung vermittelt Grundkenntnisse oder praktische Fähigkeiten in den Bereichen Rechtsgrundlagen, artspezifische Bedürfnisse der Tiere, Tierbetreuung, Fütterung, Gestaltung der Haltungsumwelt sowie Aufzucht von Jungtieren.

Der nach abgeschlossener Ausbildung erlangte Sachkundennachweis muss ab September 2010 auf Anfrage der Behörden vorgewiesen werden.

Die Adressen der Ausbildner für die obligatorischen Kurse können unter der nachfolgend aufgeführten
Internetseite des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) gefunden werden. http://www.bvet.admin.ch

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