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Nachhaltigkeit


Wir tragen Sorge zur „Perle der Alpen“, indem wir uns aktiv am Umweltschutz beteiligen. Die Grundlage für einen umwelt- und qualitätsbewussten Ort wurde 1951 gelegt, als die Gemeinde den Entscheid fällte, das Dorf autofrei zu halten. Heute orientieren wir uns laufend an den neuen Erkenntnissen im Umweltschutzbereich. Leitbild für einen nachhaltigen bzw. sanften Tourismus ist das Prinzip der "Nachhaltigen Entwicklung". Dies bedeutet, dass alle Aktivitäten der heute lebenden Generation, die sich auf die weitere wirtschaftliche, soziale und umweltgerichtete Entwicklung beziehen, nicht dazu führen dürfen, dass zukünftige Generationen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Intakte Natur- und Lebensräume sind und bleiben Voraussetzung und Basis für den Tourismus. Um diese zu erhalten sind Strategien zur Schonung der Ressourcen notwendig, welche eine gute Umweltverträglichkeit des Tourismus gewährleisten. Saas-Fee hat mit verschiedenen Konzepten und Projekten in den letzten Jahren immer wieder eine Leaderrolle in der ökologischen und nachhaltigen Entwicklung übernommen:

Allianz in den Alpen 1996
Als Pilotgemeinde verpflichtete sich Saas-Fee 1996 zum Projekt „Allianz in den Alpen“. Dieses Gemeinde-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von fast 150 Gemeinden im gesamten Alpenraum. Die Mitgliedsgemeinden haben sich zusammengefunden, um die Ziele der Alpenkonvention für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum konkret umzusetzen. Die Alpenkonvention ist ein internationales Übereinkommen zum Schutz des Naturraums und zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in den Alpen. Die Mitglieder arbeiten in engem Kontakt mit der Bevölkerung an der Verbesserung der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in ihrer Gemeinde und tauschen ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den anderen Mitgliedern des Netzwerks aus.

Mobiliy
Nicht nur auf nationaler und internationaler Ebene wird die Nachhaltigkeit gelebt, auch dorfintern werden entsprechende Massnahmen getroffen. So ist in Saas-Fee seit dem 01. Juli 2008 ein Mobility-Standort in Betrieb. Mit diesem Angebot wird allen Gästen und Einheimischen, die Genossenschafts-Mitglied von Mobility sind, eine ökonomische und ökologische Reisemöglichkeit angeboten.

Energiestadt
Im Juni 2002 wurde Saas-Fee zur „Energiestadt“ ausgezeichnet. Das Label „Energiestadt“ stellt die Einführung eines eigentlichen Qualitätsmanagements im Bereich der kommunalen Energiepolitik dar und wird an Städte und Gemeinden verliehen, welche – gemessen an ihren Möglichkeiten – überdurchschnittliche Anstrengungen in der kommunalen Energie- und Verkehrspolitik unternehmen. Der Erhalt des Labels Energiestadt ist für Saas-Fee nicht nur eine Auszeichnung der bisher verfolgten Energie- und Umweltpolitik, sondern stellt auch eine Verpflichtung für die Weiterführung des eingeschlagenen Weges dar. 

Anpassung an den Klimawandel - Fallstudie Saastal
Die Klimaänderung ist bereits feststellbar und wird sich gemäss wissenschaftlichen Prognosemodellen weiter verstärken. Verminderungsmassnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen laufen auf nationaler und internationaler Ebene. Die aktuellen Bemühungen reichen voraussichtlich aber nicht aus, um die Klimaänderung zu stoppen bzw. relevant zu verlangsam. Daraus ergibt sich für Länder und Regionen die Notwendigkeit, die für sie relevanten Auswirkungen der Klimaänderung zu analysieren und sich in geeigneter Weise daran anzupassen.


Da die Alpen als besonders sensibler Lebensraum gelten, in welchem die Auswirkungen des Klimawandels ausgeprägter sein dürften als in anderen Regionen, werden die Auswirkungen der Klimaänderung in einer alpinen Fallstudienregion analysiert und mögliche Anpassungsoptionen aufgezeigt. Als Fallstudienregion wurde in diesem Projekt das Saastal mit seinen vier Gemeinden Saas-Almagell, Saas-Balen, Saas-Fee und Saas-Grund ausgewählt. Diese Studie untersucht die Auswirkungen auf die wichtigsten Bereiche für das Saastal und untersucht auch die Wechselwirkungen zwischen den Sektoren. Dies sind Wasser, Siedlung/Infrastrukturanlagen, Biodiversität/Ökosystemleistungen und Tourismus. In diesen vier Teilprojekten werden – basierend auf einheitlichen Klimaszenarien – die Auswirkungen der Klimaänderung beschrieben, der Handlungsbedarf aufgezeigt und schliesslich Handlungsoptionen für die Anpassung an die Klimaänderung erarbeitet. Basierend auf den verschiedenen aufgezeigten Handlungsoptionen werden ganzheitliche Szenarien für die zukünftige Entwicklung des Saastals, unter Berücksichtigung der Klimaänderung, entworfen.

Die Umsetzung der Handlungsoptionen und Szenarien ist nicht mehr Teil des vorliegenden Projektes. Trotzdem wurden von Anfang an mögliche Folgeaktivitäten in die Überlegungen einbezogen.

Fernwärmeversorgung
In Saas-Fee besteht zum heutigen Zeitpunkt ein Projekt für eine Fernwärmeversorgung. Die Gemeinde Saas-Fee will zum Erhalt der Natürlichkeit und Luftqualität in einer der bekanntesten Ferienregionen der Schweiz eine Fernwärmeversorgung realisieren.

Q-Club
In Saas-Fee werden Betriebe, Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und viele weitere Betriebe mit Kundenkontakt, die Wert auf qualitative Dienstleistungen legen, mit dem Gütesiegel „Qualitäts-Club“ ausgezeichnet. Beachten Sie das Qualitätszeichen in unseren Hotel- und Wohnungslisten: „Qualitäts-Club“ – Qualitätsgarantie für Sie ! Alle „Qualitäts-Club“-Mitglieder sind gleichzeitig auch Träger des Gütesiegels Stufe I oder II für den Schweizer Tourismus. Das Saastal war die erste Destination der Schweiz, die sich der Qualität im Tourismus verschrieb und ein Gütesiegel mit Verpflichtungen schuf. Unseren Gästen wird eine Qualitätsgarantie für die Beherbergung geboten. Sollte Ihre Unterkunft nicht mit den Leistungen im Prospekt übereinstimmen, können Sie bei den Tourismusbüros kostenlos eine Umbuchung beantragen. Eine Buchung in einem ausgezeichneten Betrieb verhilft zu mehr Qualität und zu mehr Sicherheit ohne Mehrkosten.
Allgemeine Anregungen werden gerne bei den Tourismusbüros entgegengenommen

GAST Ort: Wo auch Ihr Auto Ferien macht
Die Autofreiheit in Saas-Fee trägt im Wesentlichen zur entspannten Ferienatmosphäre und romantischem Dorfcharakter ohne Verkehrsstress bei. Der Gast profitiert von der Ruhe, der hohen Luftqualität und Bewegungsfreiheit in den Strassen. Vor 10 Jahren haben sich die autofreien Ferienorte der Schweiz, welche sich um eine hohe Service- und Umweltqualität bemühen, zur Gemeinschaft autofreier Schweizer Tourismusorte (kurz GAST) zusammengeschlossen. Um die besonderen Qualitätsanstrengungen sichtbar zu machen, wurden verschiedene Qualitätsaspekte der Autofreiheit definiert, deren Umsetzung in regelmässigen Abständen kontrolliert wird.

Valais Excellence
Im Dezember 2004 wurde Saas-Fee Tourismus mit dem neuen Label Valais Excellence ausgezeichnet. Dies umfasst einerseits die bekannte Stufe II des Qualitäts-Gütesiegels, andererseits die international anerkannten ISO-Normen auf den Gebieten Umwelt und Sicherheit. Mit der Einführung des Valais Excellence wurde Saas-Fee Tourismus gleichzeitig auch die Stufe III des Qualitäts-Gütesiegels zugesprochen.

Abfallbewirtschaftung
Als erste Tourismusgemeinde der Schweiz hat Saas-Fee 1994 die Kehrichtsackgebühr eingeführt. Durch diese Gebühr wird die Bevölkerung angehalten, die Abfälle genau zu trennen und allgemein weniger Abfälle zu produzieren. Der Hauskehricht kann nur in den offiziellen Gebührensäcken bereitgestellt werden. Beim Vermieter können Sie nähere Informationen einholen. Beachten Sie auch die Anschläge in Ihren Ferienaufenthaltsorten.

Wintersportdiamant
Die Niederländische Skivereinigung hat 2002 zum ersten Mal einen Wettbewerb zur Wahl der nachhaltigsten Wintersport-Destination der Alpen lanciert. Nominiert wurden 10 Destinationen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz. Im September 2003 durfte Saas-Fee den ersten Wintersportdiamant in Amsterdam entgegen nehmen.

Ortsbild und Raumplanung
Saas-Fee kennt eines der restriktivsten Bau- und Zonenreglemente der Schweiz. So müssen alle Gebäude ein Giebeldach und einen Holzanteil von mindestens 1/3 an der Fassade aufweisen. Mit diesen Massnahmen kann der typische Walliser Chalet-Stil gewahrt werden. Um überhäufigen Spekulationsbauten vorzugreifen, wurde der Verkauf von Wohnungen stark eingeschränkt. So ist es dem Gletscherdorf, im Gegensatz zu anderen touristischen Destinationen, gelungen, einen dörflichen und traditionellen Charakter zu behalten.
 
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